Eigentumswohnung verstehen

Hausgeld: umlagefähig und nicht umlagefähig

Bei Eigentumswohnungen entscheidet die Aufteilung des Hausgelds oft darüber, ob eine Kapitalanlage wirklich trägt. Das gesamte Hausgeld allein reicht für eine gute Berechnung nicht aus.

Formel

Hausgeld richtig aufteilen

Beim Hausgeld ist die saubere Aufteilung wichtiger als eine einzige Formel. Entscheidend ist, welcher Teil wirklich beim Eigentümer bleibt.
Eigentümerkosten = nicht umlagefähige Kosten + Rücklagenanteile + sonstige Eigentümerkosten

Warum die Aufteilung so wichtig ist

Viele Kaufinteressenten sehen nur das gesamte Hausgeld. Für den Cashflow ist aber entscheidend, welcher Anteil auf Mieter umgelegt werden kann und welcher Anteil dauerhaft beim Eigentümer bleibt.

Nicht umlagefähige Kosten wirken direkt auf den Cashflow

Verwalterkosten, Instandhaltung, Rücklagenanteile oder bestimmte WEG-Kosten reduzieren den monatlichen Überschuss. Werden sie vergessen, sieht eine Wohnung schnell attraktiver aus, als sie rechnerisch ist.

WEG-Unterlagen zusätzlich prüfen

Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung und Protokolle können Hinweise auf Sonderumlagen, Sanierungsbedarf oder Rücklagenprobleme geben. Diese Punkte gehören neben die reine Rechneranalyse.

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Weitere Kennzahlen einfach erklärt.

Immobilien werden verständlicher, wenn du nicht nur eine Kennzahl isoliert betrachtest. Diese Begriffe helfen dir, Rendite, Finanzierung und Risiko gemeinsam einzuordnen.

Optional

Mit echten Zahlen wird aus Wissen eine Prüfung.

Das Glossar erklärt die Begriffe. Wenn du danach ein konkretes Objekt prüfen möchtest, kannst du die Kennzahlen im Rechner mit deinen eigenen Annahmen berechnen.
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FAQ

Häufige Fragen: Hausgeld: umlagefähig und nicht umlagefähig

Was ist der Unterschied zwischen umlagefähig und nicht umlagefähig?

Umlagefähige Kosten können grundsätzlich über die Betriebskostenabrechnung an Mieter weitergegeben werden. Nicht umlagefähige Kosten bleiben beim Eigentümer und mindern den Cashflow.

Warum ist die Rücklage wichtig?

Die Instandhaltungsrücklage ist für Kapitalanleger wichtig, weil sie Liquidität bindet und zukünftige Maßnahmen der WEG absichern soll.

Reicht das gesamte Hausgeld für die Renditeberechnung?

Nein. Für eine Kapitalanlage muss das Hausgeld aufgeteilt werden. Nur so erkennst du, welche Kosten wirklich beim Eigentümer bleiben.