Mietrendite im Rechner

Mietrendite deiner Immobilie berechnen

Berechne Bruttomietrendite und Nettomietrendite und erkenne, wie stark Kaufnebenkosten, Hausgeld und laufende Eigentümerkosten die Rendite verändern.
BruttorenditeNettorenditeKaufnebenkosten

Mietrendite-Schnellcheck

Brutto- und Nettomietrendite direkt vergleichen

Vier Werte reichen für einen ersten Vergleich. Finanzierung, Steuer und Zukunftsszenarien gehören anschließend in die vollständige Objektanalyse.

Rendite richtig lesen

Die Mietrendite zeigt nur dann etwas, wenn du Brutto und Netto trennst

Diese Seite beantwortet nicht nur, wie hoch die Mietrendite ist. Sie zeigt, welche Kosten die Rendite verändern und warum eine einfache Prozentzahl beim Immobilienkauf schnell täuschen kann.

Brutto oder netto

Zwei Renditen, zwei Aussagen

Die Bruttomietrendite ist ein schneller Marktvergleich. Die Nettomietrendite ist näher an deiner echten Kapitalbindung, weil Kaufnebenkosten und Eigentümerkosten einfließen.
Bruttomietrendite

Gut für den ersten Angebotsvergleich.

  • Jahreskaltmiete im Verhältnis zum Kaufpreis
  • schnell berechnet
  • ohne laufende Kosten und Nebenkosten
Nettomietrendite

Besser für die Kaufprüfung.

  • berücksichtigt Kapitalbedarf
  • zieht Eigentümerkosten ab
  • zeigt die Rendite realistischer

Beispielrechnung

Warum aus 5,0 % schnell weniger werden kann

Eine Wohnung mit 12.000 Euro Jahreskaltmiete und 240.000 Euro Kaufpreis hat 5,0 % Bruttomietrendite. Nach Kaufnebenkosten, Hausgeldanteil, Rücklage und Mietausfall kann die Nettomietrendite deutlich niedriger liegen.
Schnelle Sicht
12.000 EUR / 240.000 EUR = 5,0 % brutto
Realistischere Sicht
Kosten und Kapitalbedarf reduzieren die Rendite
Nächster Blick
Mietpuffer und Finanzierung zusätzlich prüfen

Vor der Bewertung

Diese Kosten sollten vor der Rendite-Einordnung geklärt sein

Gerade bei Eigentumswohnungen wird die Mietrendite oft zu optimistisch gelesen, wenn Hausgeld und Rücklagen nicht sauber getrennt sind.
  • KaufnebenkostenGrunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler erhöhen den Kapitalbedarf.
  • Nicht umlagefähige KostenDiese Kosten bleiben beim Eigentümer und senken die Nettorendite.
  • RücklagenRücklagen schützen vor späteren Ausgaben, belasten aber die laufende Rechnung.
  • MietausfallEin Sicherheitsabschlag verhindert, dass die Rendite zu glatt gerechnet wird.

Wenn die Rendite interessant wirkt

Prüfe danach Finanzierung, Risiko und Annahmen im Report

Eine gute Mietrendite ist ein Einstieg. Die vollständige Objektanalyse zeigt, ob die Rendite auch mit Kapitaldienst, Stressszenarien und Rechenweg belastbar bleibt.

FAQ

Häufige Fragen: Mietrendite im Rechner

Was ist die Bruttomietrendite?

Die Bruttomietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Sie eignet sich für einen schnellen ersten Vergleich, zeigt aber noch nicht, was nach Kaufnebenkosten, Hausgeld und Eigentümerkosten übrig bleibt.

Warum ist die Nettomietrendite wichtiger?

Die Nettomietrendite ist näher an der Realität, weil sie den Kapitalbedarf und laufende Kosten einbezieht. Gerade bei Eigentumswohnungen kann eine gute Bruttomietrendite durch nicht umlagefähiges Hausgeld oder Rücklagen deutlich schwächer werden.

Welche Mietrendite ist gut?

Eine gute Mietrendite hängt stark vom Standort und vom Objektzustand ab. Für die erste Prüfung ist wichtig: Eine hohe Bruttomietrendite ist nur dann überzeugend, wenn die Nettomietrendite nach Kosten ebenfalls tragfähig bleibt.

Wie berechne ich die Mietrendite einer Immobilie?

Die einfache Formel lautet: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Für die Nettomietrendite werden zusätzlich laufende Eigentümerkosten, Mietausfallwagnis und der gesamte Kapitalbedarf inklusive Kaufnebenkosten berücksichtigt.

Was ist wichtiger: Mietrendite oder Cashflow?

Die Mietrendite zeigt ein Verhältnis in Prozent. Der Cashflow zeigt dagegen, ob nach Kosten und Finanzierung monatlich Geld übrig bleibt oder zugeschossen werden muss. Für eine Kaufprüfung gehören beide Werte zusammen.